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Adipositas - 19. DNA Strang 

Erbgut =  DNA Chromosom Desoxyribonukleinsäure

Fettsucht "contra" Stress

 

Sonderform Cushing-Syndrom: Kortisol im Überfluss (Hypercortisolimus)

 

Beim Cushing-Syndrom befindet sich der Körper durch eine Überproduktion an Cortisol im „Dauerstress“. Gemütsstörungen und Gewichtszunahme sind die Folgen. Als eine der Ursachen konnte eine Gen-Mutation identifiziert werden, durch die das Enzym Proteinkinase A ständig aktiv ist. Da das Gen bei ihnen auf Chromosom 19 in allen Körperzellen doppelt vorliegt, bilden beide Nebennieren krankhafte Mengen an Cortisol.

 

Cushing-Syndrom Typ I

Synonym: Hyperkortisolismus
Das Cushing-Syndrom Typ I ist ein Symptomenkomplex, der durch das Überangebot von Glukokortikoiden im Organismus gekennzeichnet ist.

 

Cushing-Syndrom Typ II

Synonym: Kleinhirnbrückenwinkel-Tumor-Syndrom

Das Cushing-Syndrom Typ II ist eine seltene Erkrankung, bei der ein Tumor im Bereich von Pons oder Cerebellum gleichseitige Schädigungen der Hirnnerven V, VII und VIII hervorruft. Ausfallerscheinungen des Kleinhirns und Hirndruckzeichen sind im Rahmen dieser Erkrankung ebenfalls beschrieben.

 

Pseudo-Cushing-Syndrom

Ein Pseudo-Cushing-Syndrom (Cushingoid) kommt bei Alkoholismus, Depression, Angststörungen oder nach Schädelhirntrauma vor. Beim Pseudocushing fehlt meist Muskelschwäche, während üblicherweise und typisch ein mitternächtliches Tief des Cortisolspiegels nachweisbar ist. Beim Pseudo-Cushing-Syndrom besteht die Therapie in der Behandlung der ursächlichen Gesundheitsstörung (z.B. des Alkoholismus).

 

flexicon/dockcheck.com

 

 

Der Body-Mass-Index wird folgendermaßen berechnet:

           

      BMI = m/Kg : L ²

  • Zur Berechnung des BMIs teilt man das Körpergewicht in Kilogramm durch die quadrierte Körpergröße in Metern: BMI = Gewicht [kg] / (Körpergröße [m])2

 

  • Werte von normalgewichtigen Personen liegen gemäß der Adipositas-Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation zwischen 18,5 kg/m² und 24,99 kg/m², ab einer Körpermassenzahl von 30 kg/m² gelten übergewichtige Personen als behandlungsbedürftig. Wobei hierzu mindestens zwei weitere Einteilungen zwischen BMI 35 und 40 zu unterscheiden sind.

          wikipedia.org

Pathophysiologie: Erhält oder produziert der Körper zu viel Kortisol, können zahlreiche Symptome auftreten. Dieses sogenannte Cushing-Syndrom wurde nach dem Arzt Harvey Cushing benannt.  Ein Zuviel an Cortisol hat auch ernste Stoffwechsel- und Kreislaufeffekte. So kann es zum Auftritt einer Zuckerkrankheit „cortison-induzierter Diabetes mellitus“ (Steroiddiabetes-Nebenwirkung im Rahmen der Behandlung mit hoch dosierten Glukokortikoiden im Rahmen einer Prednisolon-Therapie) kommen , der dem sog. Altersdiabetes-Typ entspricht. Die Wirkung von Cortisol auf das Blutdruckregulationssystem in der Niere kann zu Bluthochdruck führen und gleichzeitig mit einer Verarmung des Körpers an Kalium einhergehen.Ein niedriger Kaliumwert im Blut ist potentiell gefährlich für die Aufrechterhaltung einer normalen Kreislauffunktion, insbesondere eines regelmäßigen Herzrhythmus. Frühzeichen eines niedrigen Kaliumwertes sind i.d.R. Muskelschwäche und Muskelkrämpfe.

 

Günter Löffelmann/ Endokrinologie.net

[ursprünglich v.Frau Prof. Dr. med. Wiebke Arlt, University of Birmingham/GB ] erarbeitet und 2012 von PD Dr. med. Martin Fassnacht, Universitätsklinikum Würzburg aktualisiert.

 

 

Kortisol ist ein körpereigenes Hormon, das zur Gruppe der Glukokortikoide gehört. Es wird in der Nebennierenrinde produziert und entfaltet im Organismus zahlreiche Wirkungen. So reguliert Kortisol zusammen mit anderen Botenstoffen beispielsweise den Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel, es steuert den Mineral- und Wasserhaushalt und moduliert die Aktivität des Immunsystems.

 

Allerdings sind diese nützlichen Effekte daran gebunden, dass die Kortisolkonzentrationen im Blut tageszeitenabhängig in einem gewissen Rahmen bleiben: 

 

Unter normalen Alltagsbedingungen produziert d. Nebennierenrinde am Tag etwa soviel Cortisol, w.es annäherungsweise einer Menge von 3 mg Prednisolon, d.h. einem in Medikamentenform hergestellten Cortison, entspricht. Wird dieser Rahmen überschritten, und sind die Kortisolkonzentrationen anhaltend zu hoch, spricht man von Hyperkortisolismus. Diese Störung kann mit vielen Beschwerden und Symptomen einhergehen, die in ihrer Gesamtheit als Cushing-Syndrom bezeichnet werden. Das Syndrom wurde erstmals 1932 von dem US-amerikanischen Arzt Harvey Cushing beschrieben und trägt daher seinen Namen. Wie es zu einem Cushing-Syndrom kommt und was man dagegen tun kann, erläutert unser Experte, Dr. Thorsten Siegmund. Der Facharzt für Innere Medizin ist leitender Oberarzt an der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Angiologie des Städtischen Klinikums München Bogenhausen.

 

Äußere Ursachen des Cushing-Syndroms

 

"In der Mehrzahl der Fälle entsteht ein Cushing-Syndrom, wenn Patienten Glukokortikoide über einen längeren Zeitraum als Medikament zu sich nehmen", sagt Siegmund. Das kann unter anderem der Fall sein

"Da die erhöhten Glukokortikoidkonzentrationen auf äußere Einflüsse zurückgehen – nämlich die Medikamenteneinnahme – sprechen wir von exogenem Cushing-Syndrom", erklärt Siegmund.

 

Innere Ursachen

 

Daneben kann ein Cushing-Syndrom auch innere (endogene) Ursachen haben. Dazu zählen laut Siegmund

  • Störungen in der Signalkette zwischen dem Hypothalamus (einem Teil des Zwischenhirns), der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) und der Nebennierenrinde: Sie führen dazu, dass die Steuerung der Nebennierenrindenaktivität durch die Hormone CRH (Corticotropin-Releasing-Hormon) und ACTH (Adrenocorticotropes Hormon) aus den Fugen gerät. Durch den ACTH-Überschuss wird letztlich auch mehr Kortisol produziert. Meist ist dafür ein Tumor in der Hirnanhangdrüse verantwortlich.
  • bestimmte bösartige Erkrankungen, wie Krebs der Lunge und der Bauchspeicheldrüse: Die Tumoren können ebenfalls ein ACTH-ähnliches Hormon produzieren, das die Kortisolproduktion ankurbelt.
  • ein starkes Wachstum oder Tumoren der Nebennierenrinde. Die Drüse produziert dann von sich aus mehr Kortisol.

 

Symptome: Welche Beschwerden treten beim Cushing-Syndrom auf?

 

Die im Rahmen des Cushing-Syndroms möglichen Beschwerden und Symptome sind ausgesprochen vielgestaltig. Typische sind:

  • Fettsucht, mit Fettablagerungen am Körperstamm
  • sogenannter Büffelnacken
  • sogenanntes Mondgesicht
  • Akne
  • Bluthochdruck
  • streifenförmige, zumeist rötlich aussehende Hautveränderungen (Striae rubrae)
  • verstärkte Behaarung am Körper (Hirsutismus)
  • Zyklusstörungen und Potenzprobleme
  • Osteoporose (Entkalkung/ Knochenschwund)
  • Störungen des Blutzuckerstoffwechsels
  • Muskelschwäche
  • psychische Veränderungen

"Bei Kindern und Jugendlichen können außerdem Wachstum und Entwicklung beeinträchtigt sein", ergänzt Siegmund.

 

Hinweislich

 

"Abgesehen davon gibt es weitere Erkrankungen, die ebenfalls zu Cushing-ähnlichen Beschwerden führen können, allerdings kein Cushing-Syndrom im eigentlichen Sinn darstellen", erläutert Siegmund. "Hierzu zählen beispielsweise Alkoholismus und Depression."

 

Quelle: apotheken-umschau/ Beratender Experte: Dr.Thorsten Siegmund

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