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Pflegestärkungsgesetz PSG/GKV                              12/2014 <> 1/2017 PSG II     

"Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann." (Richard v. Weizsäcker) Mit Zitat antworten

Mit Inkrafttreten des Pflegestärkungsgesetzes (PSG) II zum 1. Januar 2017 wurde die zusätzliche Betreuung, die bis Ende des Jahres 2016 im § 87b SGB XI geregelt wurde, in die § 43b und 53c SGB XI überführt. Dadurch wird der Anspruch Pflegebedürftiger in stationären Pflegeeinrichtungen (einschließlich teilstationärer Pflegeeinrichtungen) auf Maßnahmen der zusätzlichen Betreuung und Aktivierung gesetzlich festgeschrieben.

Die Absicht ist, durch individuelle Zuwendung und höhere Wertschätzung alten Menschen Sicherheit und Orientierung zu geben. Die zusätzliche Betreuung und Aktivierung ermöglicht den Austausch mit anderen Menschen, die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft und fördert insgesamt die Lebensqualität älterer Menschen.

 

Ausbildungsinhalte

 

Gesellschaftliche Aspekte des Alterns · Biologische Aspekte des Alterns · Menschen mit Behinderungen - Definitionen, historische und soziologische Aspekte · Der persönliche Umgang mit dem betreuten Klienten · Wahrnehmen, Verstehen, Handeln · Kommunikation in der Betreuung · Betreuung bei Demenz · Körperliche Erkrankungen im Alter · Demenz und psychische Erkrankungen im Alter · Basispflege,

 

Teil 1 · Basispflege, Teil 2 · Prophylaxe in der Betreuung · Allgemeine Hygiene · Spezielle Hygiene · Freizeitgestaltung in der Betreuung und Pflege · Institutionelle, rechtliche und ethische Rahmenbedingungen

 

Themenschwerpunkte:

 

Umgang mit Demenzkranken
Kommunikation (Arten/ Formen/ Gestaltung)
Stress- und Konfliktlösungen
Validation (spezielle Verbale/nonverbale Kommunikationstechniken)
Rechtliche Grundlagen
Ernährung und Hygiene
Soziale Netzwerke …

 

 

Fazit:

 

Voll- und teilstationäre Pflegeeinrichtungen konnten schon bisher zusätzliche Betreuungskräfte anstellen, die das Angebot an Betreuung und Aktivierung für Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz ergänzten. Im Rahmen des Ersten Pflegestärkungsgesetzes, das am 1. Januar 2015 in Kraft getreten ist, stehen diese zusätzlichen Betreuungsangebote allen pflegebedürftigen Bewohnerinnen und Bewohnern bzw. Pflegegästen offen. In enger Kooperation und fachlicher Absprache mit den Pflegekräften und den Pflegeteams betreuen und begleiten die zusätzlichen Betreuungskräfte z. B. beim Lesen, beim Basteln, beim Spazierengehen oder zu kulturellen Veranstaltungen. Es soll erreicht werden, dass den betroffenen Bewohnerinnen und Bewohnern bzw. Pflegegästen durch zusätzliche Betreuung und Aktivierung mehr Zuwendung und eine höhere Wertschätzung entgegen gebracht, mehr Austausch mit anderen Menschen und mehr Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglicht wird. Pflegerische Aufgaben gehören hingegen nicht zum Aufgabenbereich der zusätzlichen Betreuungskräfte.

 

Resüme´

 

Mit dem Ersten Pflegestärkungsgesetz wurde auch die Betreuungsrelation von 1:24 auf 1:20 verbessert. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in voll- und teilstationären Pflegeeinrichtung von heute rund 25.000 sich auf bis zu 45.000 erhöhen.

bmg.bund.de

Betreuungs-/pflegekraft erweiterter Pflegeschlüssel in Pflegestationen

Mehr über die hiesig angesprochenen medizinischen Ausbildungsinhalte erfahren Sie auch unter Global Medical Service.

 

Wir freuen uns, Sie in allen notwendigen Fragen der Ersten Hilfe, lebensrettenden Sofortmaßnahmen und Weiterbildungen zur Betreuungskraft gemäß §87b SGB XI Aus-und weiterbilden zu dürfen. 

First Aid Education

Leipzig

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