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Hyper-Hypo Renale, portale Hypertension, 

Sinnübergreifend auch als "Silence Kill" bezeichnet - Eine SONDERFORM ist die Portale Hypertension. Infolge länger anhaltender Steigerung des Blutdrucks in der Pfortader, als ein  separat angelegter venöser Blutkreislauf von Magen, Darm, Milz und Bauchspeicheldrüse  zur Leber  in die untere Hohlvene V.C.I (Vena Cava Inferior). Aufgrund einer Pfortaderthrombose oder Leberzirrhose kann diese zu einer pathologischen bedingten Blutdruckerhöhung und einer Systemischen (RAAS - Aktivierung) führen. Druckwerte, die 4 – 5 mmHg in der Pfortader überschreiten, gelten bereits als portale Hypertension. Eine portale Hypertension tritt meist infolge einer fortgeschrittenen Leberzirrhose auf. In selteneren Fällen liegen die Ursachen auch in krankhaften Veränderungen der Lebergefäße, in Blockaden innerhalb der Milz oder der Portalvene selbst.

Volksleiden Bluthochdruck

 

Schätzungsweise 20 Millionen Deutsche leiden unter erhöhtem Blutdruck (Hypertonie). In der Altersgruppe über 65 Jahren ist es wahrscheinlich sogar jeder Zweite. Verlässliche Zahlen gibt es hierzu allerdings keine.

Der Blutdruck hat bei einem gesunden Menschen einen Wert von rund 120/80 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule). Die erste Zahl bezeichnet dabei den systolischen, die zweite den diastolischen Druck.

Als Systole bezeichnet man in der Medizin die Auswurfphase des Herzens, bei der sich die linke Herzkammer zusammenzieht und das Blut in die Aorta pumpt. Zugleich gelangt aus der rechten Herzkammer Blut in den Lungenkreislauf. Der Blutdruck ist zu diesem Zeitpunkt am höchsten. Anders dagegen die Diastole. Sie bezeichnet die Entspannungsphase der Herzkammern. Diese erweitern sich, um neues Blut hineinströmen zu lassen. Der gemessene Blutdruck ist in diesem Moment am niedrigsten.

Ist der systolische Wert dauerhaft über 140 bis 159 und /oder der diastolische über 90 bis 99 mmHg, liegt nach internationaler Definition ein leichter Bluthochdruck beziehungsweise ein Bluthochdruck Grad 1 vor. Eine schwere Hypertonie beginnt bei Werten größer / gleich 180 systolisch und /oder größer / gleich 110 mmHg diastolisch.

 

Warum ist hoher Blutdruck gefährlich?

 

Gefährlich ist ein zu hoher Blutdruck vor allem wegen seiner Folgeerkrankungen. Muss die linke Herzkammer unter Dauerdruck arbeiten, können ihre Wände sich verdicken. Dies kann in eine Herzschwäche münden. Darüber hinaus kann es infolge von zu hohem Blutdruck zur Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) kommen. Dadurch steigt das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Bluthochdruck ist ein wichtiger Risikofaktor für Schlaganfälle.

Problematisch ist ein dauerhaft zu hoher Blutdruck auch für die Nieren und die Augen. Schäden an den Nieren können nicht nur zu einem Nierenversagen führen, sondern sie wirken auch auf den Blutkreislauf zurück. Die vermehrte Ausschüttung von Hormonen lässt den Blutdruck weiter ansteigen – ein Teufelskreis. An den Augen sind Netzhautschäden, die das Sehvermögen beeinträchtigen können, möglich.

Zu hoher Blutdruck ist mit Medikamenten gut behandelbar. Diese kommen je nach den vorliegenden Umständen einzeln oder kombiniert zum Einsatz. 

 

 

Renale Hyperthonie

Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS)

 

Das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) ist ein funktionell kaskadenartig zusammenwirkendes Enzym-Hormon-System mit zentraler Bedeutung für die Blutdruckregulation. Ist die Nierendurchblutung gemindert, wird das Renin-Angiotension-Aldosteron-System aktiviert und führt zu einer systemischen Erhöhung des Blutdrucks. Die Endopeptidase Renin wird in der Niere gebildet. Es stammt aus dem juxtaglomerulären Apparat (epitheloidartige Zellen der Macula densa) am Vas afferens der Glomerula. Wenn Rezeptoren dort einen Natriummangel melden, wird Renin ins Blut abgegeben. Renin bewirkt eine enzymatische Umwandlung von Angiotensinogen in Angiotensin I. (Mehr dazu siehe hier.) 

 

 

Zweck des RAAS (Renin Angiotensin Aldosteron System) Blutdruckregulationssystem

 

Das RAAS sichert den Blutdruck gegen Blutdruckabfall. Bei Hypovolämie (z. B. durch Flüssigkeitsverlust oder mangelnde Flüssigkeitszufuhr), Natriummangel oder verminderter Nierendurchblutung wird das RAAS durch Renin-Ausschüttung gestartet. Seine Mechanismen zur Volumenexpansion (über Aldosteron und Adiuretin) und zur Erhöhung des peripheren Gefäßwiderstands (über Angiotensin II und Vasopressin) und zur Hemmung gefäßerweiternder Prinzipien wie Bradykinin- gefäßaktives gefäßerweiterndes Polypeptidhormon sind in der Evolution dazu entwickelt worden, den Blutudruck sehr differenziert zu regulieren. 

 

Nachts zeigt sich die wahre Gefahr

 

Eine große Metaanalyse und eine 16-Jahresstudie bestätigen: Wenn nachts der Blutdruck zu hoch ist, dann ist die Gefahr für Herzinfarkt und Schlaganfall am größten. Die Messung in der Praxis ist dagegen weit weniger aussagekräftig. NEW YORK.

Die Ergebnisse einer großen Metaanalyse sind zwar alles andere als neu, sie bestätigen aber anhand einer großen Patientenzahl: Der nächtliche Blutdruck gibt am besten Auskunft über das kardiovaskuläre Risiko, die Tagesmessung schon weniger und die Messung in der Klinik oder Praxis kann man sich bei Hypertonikern fast sparen - sie lässt jedenfalls kaum Rückschlüsse auf das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko zu, haben US-Ärzte auf dem Kongress der American Society of Hypertension (ASH) in New York berichtet.

 

aerztezeitung.de

 

 

 

Neue Therapieansätze:  

Antihypertensiva "restart" Blutdruck 

 

Bei einem relativ neuen Therapieverfahren werden Nervenstränge an den Nierenarterien mit Hilfe eines Katheters verödet. Diese Nerven gehören zum Sympathikus und sind an der Steuerung des Blutdrucks beteiligt. Diese Methode wird derzeit genauer überprüft.

 

Renale Denervation: Weltweit wurden ca. 5000 Patienten mit nicht ausreichender therapierbarkeit d. h. schwer kontrollierbaren Bluthochdruck, einer sogenannten Sympathikus Katheter Ablation (chirurgische Denervation) behandelt.

Bei dem Verfahren werden Nervenfasern des sympathischen Nervensystems verödet, die sich in den Gefäßwänden der Nierenarterien befinden.

Die Verödung erfolgt über Elektroden, die per Katheter in die beiden Nierenarterien vorgeschoben werden. Das Verfahren greift das Prinzip der schon Mitte des 20. Jahrhunderts vereinzelt eingesetzten operativen Sympathektomie auf.

ASKLEPIOS Inerview dr.Bergmann/ aerztezeitung.de

 

Gewichtsreduktion wirkt wie Medikamente

 

Übergewichtige Menschen leiden oft unter Hypertonie, weil sie viel Insulin produzieren und dieses Hormon den Abbau von  Eiweißverbindungen fördert, die in den Blutgefäßen für Entspannung sorgen. Zehn kilo weniger auf den Rippen senkt daher bei Übergewichtigen Hypertonie- Patienten bereits den oberen Blutdruckwert .um 15 mmHg.

 

Welt.de/gesundheit

 

Noch bedeutsamer ist aber eine dauerhafte Veränderung des Lebensstils der Patienten. "Am wichtigsten für die Bekämpfung von zu hohem Blutdruck ist eine Gewichtsreduktion", sagt Wolfram Delius Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie.  Das bedeutet: Regelmäßig Sport treiben und die Ernährung auf kalorien- und fettreduzierte Speisen umstellen. Bewährt hat sich die sogenannte Mittelmeerküche: Viel Obst und Gemüse, wenig Fleisch und Geflügel, dafür viel Fisch und pflanzliche Fette.

apotheken-umschau.de

 

 

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