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Broken Heart  "Takko Tsubo"  alias  dilatative/ hypertrophische Kardiomyopathie

Die Stress-Kardiomyopathie (auch Gebrochenes-Herz-Syndrom, Tako-Tsubo-Kardiomyopathie, Tako-Tsubo-Syndrom, transiente linksventrikuläre apikale Ballonierung oder Broken-Heart-Syndrom) ist eine seltene, akut einsetzende und oft schwerwiegende Funktionsstörung des Herzmuskels, die vorwiegend bei älteren Frauen auftritt. Die Symptome gleichen denen eines Herzinfarktes und treten meist unmittelbar nach einer außerordentlichen emotionalen oder körperlichen Belastung auf. Das Krankheitsbild wurde 1991 erstmals beschrieben, Namensgeber war eine japanische Tintenfischfalle. Allerdings sind die Entstehung und Entwicklung der Erkrankung (Pathogenese) nicht vollständig geklärt.

 

Akutphase

                                                                                                 

Die Symptome der Stress-Kardiomyopathie gleichen denen eines Herzinfarktes. Charakteristisch sind plötzlich beginnende heftige Brustschmerzen (Angina Pectoris) und Luftnot (Dyspnoe). Im Akutstadium ist eine Unterscheidung zum Herzinfarkt ohne Herzkatheteruntersuchung nicht möglich, so dass das Ereignis zunächst als akutes Koronarsyndrom bezeichnet und behandelt wird.

 

Fast allen Patienten ist gemeinsam, dass die Symptome kurz nach einem emotional belastenden Ereignis wie beispielsweise dem Tod einer nahestehenden Person, der Trennung vom Partner, einem Unfall, einem Überfall, einer Naturkatastrophe,[11] einem heftigen Streit, dem Verlust der materiellen Existenz oder der Diagnose einer schweren Erkrankung einsetzen, durchaus aber auch nach erfreulichen Überraschungen wie der Nachricht von einem größeren Lottogewinn. Entgegen ersten und auch heute noch verbreitet geäußerten Vermutungen ist die Tako-Tsubo-Kardiomyopathie nicht ungefährlich. Besonders in den ersten Stunden ist die Gefahr von ernsthaften Komplikationen hoch. Angaben über deren Häufigkeit schwanken zwischen 18,9 %[5] und bis zu 46 %.[3] Ein kardiogener Schock tritt bei etwa 15 %, eine ernste Herzrhythmusstörung (ventrikuläre Tachykardie oder Kammerflimmern) bei etwa 9 % der Patienten auf.

 

Quelle Wikipedia.org

 

Diagnostik / Therapie

 

Da es zunächst nicht möglich ist, ein Broken-Heart-Syndrom von einem Herzinfarkt zu unterscheiden, geht man bei einem Patienten mit den entsprechenden Symptomen immer erst von einem Herzinfarkt aus. Deshalb muss ein Arzt so schnell wie möglich eine umfangreiche Diagnostik durchführen, mit deren Hilfe er einen Herzinfarkt erkennen beziehungsweise ausschließen kann.

Ein Broken-Heart-Syndrom zeigt in den Untersuchungen zwar teilweise ähnliche Ergebnisse, weist aber auch entscheidende Unterschiede auf:

 

Echokardiografie

In der Ultraschalluntersuchungdes Herzens (Echokardiografie) erkennt man beim Broken-Heart-Syndrom meist eine typische Bewegungsstörung der linken Herzkammer im Bereich der Herzspitze. Die Muskulatur erscheint dort sehr wenig beweglich (Akinese). So kam auch die alternative Bezeichnung der Erkrankung zustande:

Am Ende des Herzschlags (Systole), sieht das Herz dann nämlich aus wie ein Krug mit kurzem Hals. Diese Form erinnert an eine japanische Tintenfisch-Falle namens „Tako-Tsubo“.

Als Folge der dadurch oft entstehenden Herzschwäche kann man mittels der Echokardiografie außerdem oft eine Flüssigkeitsansammlung in der Lunge nachweisen. Ein Herzinfarkt kann sich ähnlich präsentieren und lässt sich deshalb allein anhand einer Echokardiografie noch nicht ausschließen.

 

Elektrokardiogramm (EKG)

Auch im EKG ähnelt der Kurvenverlauf bei der Stress-Kardiomyopathie einem Herzinfarkt. Es treten nämlich Veränderungen der elektrischen Herzaktivität auf, wie sie für eine Sauerstoffunterversorgung des Herzmuskels typisch sind. Allerdings zeigen sich diese Veränderungen meist in allen Kurven (Ableitungen) des EKGs und nicht nur für ein bestimmtes Herzmuskelareal, wie es bei einem Herzinfarkt meist der Fall ist.

 

Blutwerte

Wie bei einem Herzinfarkt steigen nach einigen Stunden die Konzentrationen bestimmter Enzyme wie Troponin T oder Kreatinkinase (CK-MB) im Blut an. Allerdings sind die Anstiege meist geringer als beim Infarkt.

 

Angiografie

Mit diesem Verfahren kann man darstellen, ob und wie gut die verschiedenen Herzkranzgefäße durchblutet sind. Während bei einem Herzinfarkt eine oder mehrere Kranzarterien verstopft sind, liegt bei einem Tako-Tsubo-Syndrom kein Verschluss eines Herzkranzgefäßes vor. Die Angiografie ist also eine gute Methode, um die beiden Erkrankungen voneinander zu unterscheiden.

 

Magnetresonanztomografie (MRT)

Auch spezielle Kernspintomografietechniken (Kardio-MRT mit Stress-MRT) kann der Arzt veranlassen. Mit diesen Methoden kann er Durchblutungs- und Bewegungsstörungen des Herzmuskels erkennen und gleichzeitig Vernarbungen der Muskulatur darstellen, die für einen zurückliegenden Herzinfarkt typisch wären.

 

Patientengespräch

Im Gespräch mit Patienten mit akuten Herzbeschwerden interessiert den Arzt neben den Symptomen besonders, ob dem Ereignis eine intensive emotionale Stresssituation vorrausging. Wenn dem nicht der Fall ist, ist ein Broken-Heart-Syndrom unwahrscheinlich.

Broken-Heart-Syndrom: Behandlung

Derzeit gibt es noch kein einheitliches Schema zur Behandlung einer Tako-Tsubo-Kardiomyopathie. Weil es besonders in den ersten Stunden zu lebensgefährlichen Komplikationen kommen kann, sollte man die Patienten aber für einige Zeit auf einer Intensivstation überwachen.

Die Wirkung der Stresshormone können bestimmte Medikamente wie Alpha- oder Betablocker aufheben. Sie reduzieren die Herzbelastung. Auch Herzrhythmusstörungen und etwaige Symptome einer Herzschwäche kann man mit entsprechenden Medikamenten behandeln.

 

Broken-Heart-Syndrom: Krankheitsverlauf und Prognose

Von allen Herzmuskelerkrankungen hat die Tako-Tsubo-Kardiomyopathie die beste Prognose. Oft gehen die Symptome schon in den ersten Stunden wieder zurück. Nur selten ergeben sich Komplikationen oder dauerhafte Schäden am Herzen.

Bei den meisten Patienten normalisiert sich nach einigen Wochen die Herzfunktion wieder vollständig. Das Broken-Heart-Syndrom heilt dann ohne weitere Folgen ab.

 

http://www.netdoktor.de

 

A Stress-Kardiomyopathie B Normalperson (Foto wikipedia.org JHeuser)

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Leipzig

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http://www.global-medical-service.de

 

 

 

 

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