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Zöliakie

Glutenintolleranz - Glutensensitiv  

Rebellion gegen den Eiweißstoff Gluten

 

Zöliakie und Laktoseintoleranz - Leaky Gut Syndrom (Darmwanddurchlässigkeit). Patienten, die unter Zöliakie leiden, vertragen kein Gluten. Das Gluten ein 90% iges Weizen, Roggen,Hafer, Gerste - Eiweißgemisch/Klebereiweiß sorgt für erhöhte Antikörperbildung (überschiessende Immunreaktion)  und Verschiedenen Symptomen, welche im Ansatz nach Prüfung des sogennanten Ausschlussverfahrens, auf eine Zöliakie schließen lassen können.

 

 

Die Aufgaben des Darms

 

Der Dünndarm spielt eine wichtige Rolle in der Verdauung; hier werden die lebensnotwendigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien aufgespalten und resorbiert. So gelangen sie ins Blut und können verwertet werden. Auch ein Großteil der Verdauungssäfte wie Speichel und Galle oder Sekrete aus Magen und Darm nimmt der Dünndarm wieder auf und regeneriert sie, so dass sie wieder zur Verfügung stehen – ein Kreislauf entsteht.

Die nächste Station, der Dickdarm, entzieht diesem Brei Wasser und dickt ihn somit ein. Elektrolyte wie Natrium, Kalium oder Magnesium gelangen über das resorbierte Wasser in die Blutbahn und sorgen für eine optimale Funktion von Herz, Muskeln sowie anderen Organen und Abläufen im menschlichen Körper.

Im Gegensatz zum Dünndarm gibt es im Dickdarm eine Vielzahl von Bakterien. In normaler Anzahl schaden diese aber nicht, sondern bilden die physiologische Darmflora. Zu den bekannten Bakterien zählen Escherichia coli und Enterokokken. Bestandteile der Nahrung, die im Dünndarm nicht verdaut wurden, werden von den Dickdarm-Bakterien abgebaut.

Da viele Erreger von Krankheiten über die Nahrung beziehungsweise den Mund in den Körper gelangen, hat die Evolution an dieser Stelle vorgesorgt, indem im Darm ein großer Teil ca. 80% des Immunsystems liegt: Die Peyer-Plaques. Dieses lymphatische Gewebe Peyersche Plaques [benannt nach dem schweizer. Anatomen Johann Conrad Peyer, 1653–1712], sekundäre lymphatische Organe] bildet zahlreiche Antikörper, die eingedrungene Bakterien und Viren bekämpft. Es findet sich zum Großteil im Dünndarm, aber auch am Wurmfortsatz, umgangssprachlich auch Blinddarm genannt.

 

Das Leaky Gut Syndrom

 

“Leaky Gut” ist ein Begriff aus dem Englischen und bedeutet übersetzt so viel wie „durchlässiger Darm“. Nährstoffe, Toxine, Stoffwechselprodukte und Bakterien gelangen über die geschädigte Darmschleimhaut direkt in den Organismus und können hier Beschwerden verschiedenster Art hervorrufen.

 

Durch wiederholte Antibiotika-Gaben, falsche Ernährung oder auch Infektionskrankheiten kann die Besiedelung der Darmschleimhaut mit Bakterien in ein Ungleichgewicht d.h. der Anteil zwischen den Schädlichen und nützlichen Probiotischen [Laktobazillen und Bifidobakterien]  Bakterien geraten. Die physiologisch vorkommenden Darmbakterien leben in einem ausgewogenen Gleichgewicht; gerät dies durcheinander, können notwendige Aufgaben nicht richtig erledigt werden. Außerdem verbreiten sich Eindringlinge ungehindert, nehmen gegebenenfalls überhand und führen zu Entzündungen.

 

Unverdaute Nahrungsbestandteile, Toxine und Stoffwechselprodukte gelangen durch die geschädigte Darmschleimhaut in den Blutkreislauf und rufen hier Entzündungen hervor, die mit unterschiedlichsten Krankheitsbildern wie daraus resultierende - mangelhafte Nahrungszufuhr Malabsorption zu einer deminersations-  bedingten Osteomalazie, einer Störung des Knochen- stoffwechsels in einer progredienten Knochener- weichung, sich als Osteochondrotische Knochen-stoffwechselstörung, manifestieren kann.

 

akygutsyndrom.de

 

Symptome des Leaky Gut Syndroms

 

Aufgrund der Problematik im Darm findet man häufig Durchfall, Blähungen und Obstipation (Verstopfung). Begleitet wird dies oft von Verwertungsstörungen, die sich durch Gewichtsverlust, Ödeme, Blutungsneigung, Anämie, Krämpfe, Schwäche oder Ausbleiben der Regelblutung äußern können.

Neben diesen Symptomen ruft das Leaky-Gut-Syndrom noch weitere Symptome durch die im Organismus auftretenden Entzündungen hervor, die sich vielfältig äußern können und oft nicht mit dem Darm in Verbindung gebracht werden. Dazu gehören unter anderem Rheuma, Akne, Neurodermitis, Migräne, niedriger Blutdruck, verstopfte Nase, Arthritis, Osteoporose und Asthma.

 

 

100 Billionen unterschiedliche Bakterien leben in unserem Darm. Die wichtigsten davon sind Milchsäurebakterien, Lactobazillen und Bifidobakterien, die den pH- Wert des Darms stabilisieren. Dadurch wird die Darmflora gestärkt und fremde Keime werden abgewehrt.
 

 

Eine ausgeglichene Darmflora in der das Verhältnis zwischen Kolibakterien und Laktobakterien stimmt, ist also aus verschiedenen Gründen äußerst erstrebenswert. Leider sind die nützlichen Darmbakterien sehr empfindlich. Sie lassen sich von vielen verschiedenen Faktoren beeinflussen und unglücklicherweise auch dezimieren.

Dazu gehört die Übersäuerung des Körpers, die Einnahme von bestimmten Medikamenten (z. B. Antibiotika), manche Impfungen, übermäßiger psychischer und mentaler Stress, Alkoholkonsum, wenig Schlaf etc.

 

 

Präbiotische Lebensmittel:

                                                                                 Enthalten unverdauliche Nahrungsbestandteile, die zu den Ballaststoffen gehören, und erst in letzter Zeit näher erforscht wurden. Diese stimulieren das Wachstum gesunder Darmbakterien. Sie gelangen in den unteren Darmbereich und dienen dort den erwünschten Bakterien als Nahrung. Sie kommen in Zwiebeln, Artischocken, Bananen, Chicoree und Lauch vor.
 
Probiotische Lebensmittel:
                                                                                Enthalten lebende Kulturen von Mikroorganismen, welche die Darmflora ebenfalls positiv beeinflussen. Zu diesen Nahrungsmitteln zählen bestimmte Joghurts, fermentiertes Gemüse (z.B. Sauerkraut) und Sojaprodukte. Für diese Produkte konnte nachgewiesen werden, dass ein großer Teil der Milchsäurekulturen lebend im Dünndarm ankommt, also nicht im Magen abgetötet wird und so den Aufbau der Darmflora unterstützt. 

 

Ausballanciertes - Bakterielles Ökosystem

                                                                            1. Stärke ressistente (Dünndarmunverdauliches Dextrin) Lebensmittel mit ( Stärkeabbauenden Enzymen).

Resistente Dextrine gelangen unverdaut aus dem Dünndarm in den Dickdarm. Dort sind sie auf Grund der Löslichkeit eine wichtige Nahrungsquelle für Bakterien (u.a. Spezies der Stämme Bifidobakterium, Lactobazillus). Durch Gärung entstehen kurzkettige Fettsäuren, vor allem Butyrat, was sich positiv auf die Zusammensetzung der Darmflora und auf die Funktionsfähigkeit der Darmschleimhaut auswirkt.

 

2. Eindämmung oder besser Verzicht auf zuckerhaltige und Zuckerersatzstoffhaltige Lebens-und Genußmittel (Stevia, Sorbit & Co).

 

3. Verzehr von fermentierten Lebensmitteln (bspw. Bionaturjoghurt/Kefir & rechtsdrehende Biokulturen.) Für das Säugetier und damit auch den Menschen ist die rechtsdrehende Form die physiologische. Sie wird normal abgebaut, während die linksdrehende D(-) Milchsäure langsamer vom Organismus eliminiert wird, so daß sie sich im Blut anreichern kann. D(-) Milchsäure sollte daher in Säuglingsnahrung auch nicht enthalten sein.                    

 

4. Direkte und indirekte (Fleischkonsumorientierte) Antibiotika Vermeidung

 

5. Probiotikareiche Lebensmittel in Kombination von Präbiotika in (Ballaststoffreichen Produkten)

 

Peristaltik - Bewegungsmuster im Sinne einer Muskeltätigkeit von Hohlorganen bspw. Darm, Speiseröhre, Harnleiter, Eileiter, Gebärmutter                                                                                           Physiologie - Peristaltik dient in der Regel dem Weitertransport des Inhalts der Hohlorgane. So wird im Verdauungstrakt der Speisebrei von der Speiseröhre über Magen und Darm bis hin zum Anus transportiert. In den Eileitern werden die Eizellen transportiert und die Peristaltik in der Harnröhre dient der Weiterleitung des Urins.                                                                              Peristaltik wird von vielen verschiedenen Hormonen und Neurotransmittern beeinflusst. Dazu gehören: Acetylcholin, Cholezystokinin Gastrin, Galanin, Histamin, Serotonin                                  

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