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Analgetika - pharmakon

 ...Alle Jahre wieder Paracetamol-Risiko unterschätzt?                                                                     

Mit der Analgetikum - Dosis steigt das Risiko... Polemik oder Metabolomik

Neue Meta-Analyse [empirische Methode um neue, bisher noch nicht erfasste Daten zu erheben]

 

tuttgart - Das mit einer langfristigen Paracet­amol-Einnahme einhergehende Risiko scheint höher zu sein als bislang vermutet. Einer aktuellen Auswertung mehrerer Kohortenstudien zufolge ist eine chronische Paracetamol-Einnahme mit einem erhöhten Risiko schwerer Nebenwirkungen, unter anderem mit einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko, verbunden.

 

deutsche-apotheker-zeitung

 

#Denn nach Angaben des International Journal of Medicine hat sich seit dem Ende des Apotheken-Monopols die Zahl der Krankenhauseinweisungen aufgrund einer Überdosis Paracetamol mehr als verdoppelt. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen durch Paracetamol-Vergiftung stieg in Schweden sehr stark an. Das veranlasste die schwedische Regierung im Oktober, den Verkauf aller Medikamente wieder auf Apotheken zu beschränken. Eine Überdosis Paracetamol kann plötzliches Nierenversagen verursachen. Im Vereinigten Königreich ist es auch ein gebräuchliches Mittel für Suizidversuche.

 

euractiv.de! EurActivfr./Marion Candau. übersetzt von Alexander Bölle 

 

Dosis-Wirkungsbeziehung Mortalität

 

(zwei Studien): In einer englischen Studie mit über 380.000 Teilnehmern wurde eine dosisabhängige Erhöhung der Gesamtmortalität (Sterblichkeitsrate) festgestellt. Die relative Mortalitäts­rate lag unter geringer Paracetamol­Exposition bei 0,95 und stieg auf 1,63 bei sehr hoher Exposition.

 

Herz-Kreislauf

 

Kardiovaskuläre Ereignisse (vier Studien): In allen vier Studien wurde eine dosisabhängige Beziehung zum Auftreten kardiovaskulärer Ereignisse gezeigt. So lag etwa in einer amerikanischen Studie das relative Risiko für ein kardiovaskuläres Ereignis (Myokardinfarkt, Schlaganfall, koronare Herzerkrankung) bei der Einnahme von ein bis zwei Tabletten Paracetamol wöchentlich bei 1,19 und stieg bei einer Einnahme von mehr als 15 Tabletten wöchentlich auf 1,68 an.

 

Magen-Darm-Trakt +MGIB

Eventuell sog. Mittlere Gastrointestinale Blutungen

 

Gastrointestinale Ereignisse (eine Studie): Die relative Rate gastrointestinaler Nebenwirkungen und Blutungen war ebenfalls dosisabhängig und stieg von 1,11 bei geringer Exposition auf 1,49 bei sehr hoher Exposition.

 

Nieren -30% Gegebenfalls auch Entzündung d. Nierengewebes 

 

Renale Ereignisse (vier Studien): Drei Studien zeigten einen dosisabhängigen Anstieg renaler Ereignisse. Eine Studie zeigte eine erhöhte Chance (Odds ratio; OR Assoziationsmaß/ Quotenverhältnis) für die Abnahme der glomerulären Filtrationsrate (GFR, ist das pro Zeiteinheit von den Glomeruli der Nieren filtrierte Volumen) unter steigender Paracetamol-­Exposition (die OR für eine mehr als 30%ige Abnahme der Nierenleistung stieg von 1,4 auf 2,19).

 

deutsche-apotheker-zeitung

 

Hintergrund

 

Der Zugang zu Medikamenten ist von Mitgliedsstaat zu Mitgliedsstaat unterschiedlich geregelt. In Frankreich müssen alle Medikamente, ob verschreibungspflichtig oder nicht, in einer Apotheke gekauft werden. In anderen Ländern wie dem Vereinigten Königreich können nichtverschreibungspflichtige Medikamente in Supermärkten verkauft werden. Patienten können Medikamente also ohne Beratung ihres Apothekers kaufen. Die schwedische Regierung legalisierte 2009 den Verkauf von Medikamenten in Supermärkten.

 

Nach einem starken Anstieg der Vergiftungen mit Paracetamol nahm sie diese Entscheidung im Oktober 2014 wieder zurück

 

Quelle: Roberts E et al. Paracetamol: not as safe as we thought? A systematic literature review of observational studies. Ann Rheum Dis 2015;0:1-8, doi:10.1136/annrheumdis-2014-206914

 

„Erkältungssaft für die Nacht“.

 

Das Mittel enthält neben Paracetamol Ethanol, Ephedrin und das Schlafmittel Doxylamin, das ebenfalls eine sehr geringe therapeutische Breite hat. Wird nicht rechtzeitig das Antidot Acetylcystein gegeben, entwickelt sich ein Coma hepaticum, das unbehandelt zum Tod führt.

 

Ephedrin ist ein Phenylethylamin-Alkaloid, das als Sympathomimetikum z.B. bei der Behandlung von Hypotonie, chronischer Bronchitis und Asthma bronchiale Anwendung findet. Es dient jedoch auch als Grundstoff für die Produktion verbotener Betäubungsmittel wie N-Methylamphetamin (Crystal bzw. Meth).

 

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